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Herzlich willkommen auf der Website der Kirchgemeinde Rorbas-Freienstein-Teufen.

News

Musical

  • 25.04.2016
    • Claudia Halbheer

Sanierung KGH, Freiwillige gesucht

  • 21.04.2016
    • Claudia Halbheer

Auch an den vergangenen Tagen wurde wiederum hart gearbeitet. Somit sind bis heute ca. 300 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet worden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beitrugen.
Kontakt für freiwillige Mitarbeit bei Ueli Wirth.

Hier sehen Sie ein paar Eindrücke wie es im Moment im KGH zu und her geht.

 

 

Von innen leuchten

  • 18.04.2016
    • Christoph Schweizer

GEDANKENSTRICH
Kürzlich kam ich spätabends von einem Anlass im Kirchgemeindehaus nach Hause. Und ich wunderte mich – in der Kirche brannte noch Licht. Durch die grossen Fenster drang ein heller Schein nach aussen. Ob wohl jemand vergessen hatte, das Licht auszuschalten? Oder war da noch eine Musik-Probe oder eine andere Veranstaltung im Gange? Als ich um Mitternacht nochmals aus dem Fenster schaute, brannte das Licht in der Kirche immer noch. Das dünkte mich nun doch seltsam. So packte ich den Schlüssel und ging hinüber. Die Kirchentüre war abgeschlossen und die Kirche menschleer. Niemand war mehr da. Es war ruhig und still. Es herrschte eine friedliche Atmosphäre. So setzte ich mich noch einige Minuten in die hinterste Stuhlreihe. In diesen Augenblicken erinnerte ich mich an einen Text des inzwischen emeritierten Erfurter Bischofs Joachim Wanke. Er schrieb darin, dass man Kirchen nicht von aussen anstrahlen solle wie ein Denkmal, sondern dass sie von innen leuchten sollen. Dieser Gedanke machte mich mitten in der Nacht in der hell erleuchteten Kirche sitzend nachdenklich: Leuchten wir uns gegenseitig an – oder strahlen wir aus uns heraus? Tragen wir ein solches Licht in uns, dass wir es uns leisten können, mitten in der Nacht das Licht leuchten zu lassen? Könnte Kirche eine Art Leuchtturm sein, der den Weg weist? Pfingsten will uns immer wieder daran erinnern, dass Gott diese Leuchtkraft durch seinen Geist in uns persönlich und in unserer Gemeinschaft zur Entfaltung bringen will. Paulus hat seinen jungen Mitarbeiter Timotheus mit folgendem Wort daran erinnert: Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Gottes Geist ist ein Geist der Kraft: Er löst eine Dynamik aus, die gerade in den Ängsten unseres Lebens mit der Grösse Gottes rechnet und darum auch Grosses erwartet. Gottes Geist ist ein Geist der Liebe: Die Liebe muss zur Kraft hinzukommen. Gemeinsam öffnen sie verschlossene Türen. Gottes Geist ist ein Geist der Besonnenheit: Er schenkt Ruhe in aller Hektik und leitet zum überlegten Handeln an. Lassen wir uns von diesem Geist entfachen und leuchten wir in die Nacht hinaus.
Bhüet eus Gott mitenand.
Das neue lokal (Nr. 5) finden Sie hier.
 

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