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News

Konf- und Jugendlager in Korsika

  • 23.10.2014
    • Claudia Halbheer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16 Konfirmanden und 18 Jugendliche verbrachten zusammen eine herrliche Woche in Korsika.
Hier ein paar Eindrücke

Der Tatzelwurm geht weiter

  • 03.10.2014
    • Claudia Halbheer

Ca. 10 Frauen haben sich getroffen und beschlossen, den Tatzelwurm weiterzuführen.
Die erste Hüeti nach den Herbstferien ist am 24. Oktober.
Wir bieten den Tatzelwurm weiterhin jeden Freitagnachmittag
(ausser in den Schulferien oder bei Lehrerweiterbildung) von 14.30 bis 17.00 Uhr an. Kleinkinder und Kinder bis ca. 6 Jahre können gegen Fr. 2.50 pro Stunde (inkl. Zvieri) im KGH abgegeben werden.
Die Hauptverantwortung übernimmt Andrea Cizmek, Tel. 044 865 29 41    
Weitere Daten bis zu den Weihnachtsferien:
31.10.2014
7./14./28.11.2014
5./12./19.12.2014

Es beginnt bei dir

  • 15.09.2014
    • Christoph Schweizer

GEDANKENKSTRICH
Die Gewalt im Nahen Osten – im Irak, Syrien, Gaza – und in all den anderen Krisenregionen macht sprachlos und betroffen.
Woher kommt nur all der immense Hass, all die Gleichgültigkeit gegenüber Leiden und Sterben unschuldiger Menschen?
Was kann man denn überhaupt dazu sagen?
Man könnte versucht sein, mit der Bibel zu antworten und zu sagen: Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert sterben. (Mt 25,51)
Jesus wusste: Gewalt hat ihre eigene Logik und sinnt immer auf Zerstörung. Deshalb wies er damals im Garten Gethsemane mit diesen Worten seinen Jüngern einen anderen Weg.
Selig sind die Friedfertigen, sie werden Kinder Gottes genannt werden (Mt 5,9). – Wenn dich einer auf die rechte Backe schlägt, dann halte auch die andere hin (Mt 5,39). Auch das könnte man sagen. Aber eine solche Antwort wäre angesichts der massiven Gewalt geradezu zynisch und liefe ohnehin Gefahr, dass es bei leeren Worten bleiben würde.
So einfach kann es nicht sein. Und doch ist uns mit den Worten Jesu die Richtung gewiesen. Jesus hat recht: Friede ist gut, Gewalt ist schlecht, und als Christen folgen wir Jesus und stehen für Frieden ein.
Aber stimmt denn alltäglich auch, was spirituell doch so klar ist: dass wir Jesus gerne nachfolgen, dass wir den Frieden wollen?
Vielleicht sollte ich mir vor der Suche nach tragfähigen Antworten selber den Spiegel vorhalten. Was sehe ich da? So gerne ich wie Jesus wäre oder auch nur ähnlich, so stark empfinde ich auch meine Tatenlosigkeit, meinen Hass und meine Angst gegenüber dieser massiven Gewalt. Hier möchte ich ansetzen. Wenn ich nicht sprachlos und fragend bleiben will gegenüber der Gewalt anderer, dann muss ich bei mir beginnen.
Friede ist eine Entscheidung. Friede ist Wille und Arbeit. Er beginnt bei dir, geht in deine Hände, deinen Mund, deine Augen, er geht in deinen Alltag, deine Gespräche, deine Taten als Christ und Bürger. Selig sind die Friedfertigen, heisst es, und das tönt so schön vergeistlicht: Auf die Haltung kommt es an. Aber das stimmt nicht, denn es heisst wörtlich: Selig sind, die Frieden machen. Es beginnt in unserer Seele, aber es darf nie dort bleiben, sonst wäre Jesus als alter Mann mit tiefsinnigen Worten im Bett gestorben. Es beginnt mit deiner Antwort auf die Frage nach der Gewalt. Die Antwort von Jesus kennst du. Sie ist radikal und hat den Tod nicht gescheut. Das muss und kann heute nicht deine Antwort sein.
Jesus hat uns die Richtung gewiesen. Sie können wir nicht hinterfragen: Selig sind die Friedfertigen. Die konkrete Antwort müssen wir selber finden. Was ist deine Antwort? Und wie geht es dann weiter?
Bhüet eus Gott mitenand!

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